Folge 104

Finanzierungs-möglichkeiten für das ehrenamtliche Engagement meiner Mitarbeitenden | Marie & Alexander von I’M(P)ACTING

Finanzierung von Ehrenamt

Unsere Learnings aus der Folge:

  • Das Angebot, sich während der Arbeitszeit zu engagieren, steigert die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen
  • Die Finanzierung von Impactjobs sollte auch steuerrechtlich stärker incentiviert werden, um für Unternehmen noch attraktiver zu werden
  • Klimaschutz muss als staatliche Aufgabe gesehen werden

Engagement für den Klimaschutz in die Arbeitszeit hinzuziehen und nicht mehr als Freizeitaktivität zu sehen, ist ein wirklich wichtiger Hebel. Doch wie sollen Unternehmen das finanzieren? Gerade kleinere Unternehmen können es sich nicht leisten, ihre Mitarbeitenden für ihr Ehrenamt freizustellen bzw. diese Zeit auch noch zu bezahlen. Hier setzt I’M(P)ACTING an. Sie suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten, damit Unternehmen ihren Mitarbeitenden das Engagement während ihrer Arbeitszeit ohne Lohneinbußen ermöglichen können. Marie und Alexander haben beide einen Beratungshintergrund und setzen ihr Wissen gezielt ein, in dem sie zum Einen alle Stakeholder im Blick haben und für alle Vorteile erarbeiten. Und zum Anderen, in dem sie immer weiter nach Lösungen suchen, auch wenn es hier und da Hürden gibt. So suchen sie ganz außergewöhnliche Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. im Stiftungsumfeld oder bei Family Offices. Denn der Bedarf an sinnstiftenden Aufgaben bei den Mitarbeitenden ist groß und für die Unternehmen ist zunehmend die Währung “Zufriedenheit der Mitarbeitenden” ein wichtiger Faktor im Hinblick auf den Fachkräftemangel.

Gliederung der Folge:

  • Was ist das Geschäftsmodell von Sustainable Impacting? (07:08)
  • Für wen ist euer Angebot interessant? (10:37)
  • Was haben Unternehmen von einer Zusammenarbeit? (11:47)
  • Wie sieht das konkret in Unternehmen aus? (17:22)
  • Gibt es auch Wissensübertragung vom Ehrenamt in das Unternehmen? (20:41)
  • Die Voraussetzungen für die Impactor:innen (22:21)
  • Wie können sich Stiftungen oder Family Offices einbringen? (25:30)
  • Die aktuellen Herausforderungen bei der Finanzierung der Impactor:innen (30:38)

Marie bei Linkedin

Alexander bei Linkedin

Mehr über I’M(P)ACTING


Wir, Meike & Nils von PHAT CONSULTING, freuen uns über euer Feedback auf Linkedin.

Hier kannst du Nils und Meike kontaktieren.

Oder meldet euch direkt bei uns in Hamburg:

PHAT CONSULTING 040 – 226 383 100, moin@ceo2neutral.de

Viel Spaß bei der 104. Folge von CEO2-neutral!

Musik: Michael Ahlers, Scribbles: Michael Kutzia

Mehr zum Thema:

Agora Verkehrswende über nachhaltige Mobilität im Unternehmen

Folge 131

Betriebliches Mobilitätsmanagement als Hebel für mehr Klimaschutz | mit Esther Rublack von der Agora Verkehrswende

Betriebliches Mobilitätsmanagement ist ein unterschätzter Hebel beim Klimaschutz. Daher ermutigt Esther Rublack von der Agora Verkehrswende alle Unternehmen, einfach mit einer Status Quo Aufnahme anzufangen. Denn Mobilität ist auch ein wichtiger Faktor, wenn es um soziale Gerechtigkeit und die Gesundheit der Mitarbeitenden geht. Oder es kann möglicherweise auch ein entscheidender Aspekt bei der Personalgewinnung sein. Während herkömmliche Mobilitätskonzepte häufig noch den Dienstwagen auf der einen Seite und das Jobticket für die öffentlichen Verkehrsmittel auf der anderen Seite haben, gibt es inzwischen viele Ideen, betriebliche Mobilität ganzheitlicher zu betrachten. Ein sehr praxisnahes Gespräch mit inspirierenden Beispielen.

Kuyua Biodiversität im Unternehmen

Folge 130

Biodiversität – Chancen und Risiken für Unternehmen im Überblick | mit Christian Dietrich von kuyua

Biodiversität ist ein wiederkehrendes Thema in der Diskussion um Nachhaltigkeit. Studien weisen auf eine immense Herausforderung hin, da das Artensterben gravierend und nicht mehr umkehrbar ist. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind bereits spürbar. Daher wird diskutiert, welchen Beitrag Unternehmen leisten können. Christian Dietrich hat mit kuyua eine Software entwickelt, die alle Standorte schnell und einfach analysiert. Mithilfe von KI beschreibt sie direkt den Status quo, zeigt langfristige Auswirkungen auf und erstellt einen Maßnahmenkatalog. Dies bietet eine schnelle Möglichkeit, Transparenz über den eigenen Einfluss zu erlangen und intern für ein Umdenken zu werben. Biodiversität steht derzeit bei den meisten Unternehmen nicht auf der Agenda, was eine klare Chance im Bereich Risikomanagement darstellt, wenn man frühzeitig handelt.

KI gegen Food Waste - KITRO

Folge 129

Künstliche Intelligenz im Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung | mit Anastasia von KITRO

In dieser Folge befassen wir uns mit einem großen Problem unserer Zeit: der Lebensmittelverschwendung. Anastasia Hofmann hat über Jahre in der Hotellerie die Dimensionen der Lebensmittelverschwendung gesehen und daraus eine Geschäftsidee entwickelt. Ihre Software KITRO TARE nutzt künstliche Intelligenz, um Abfälle zu analysieren und Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen zur Lebensmitteleinsparung zu geben. Auf diese Weise können Unternehmen Kosten sparen und gleichzeitig gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen. Wir haben jedoch auch gelernt, dass 60 % des Food Waste im privaten Bereich entsteht. Eine gute Erinnerung daran, unsere eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Denn viele Lebensmittel sind, richtig gelagert, sehr lange haltbar, auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus.

Ilona Jarabek von der MUK über nachhaltige Events und kulturelle Nachhaltigkeit

Folge 128

Für mehr kulturelle Nachhaltigkeit und nachhaltige Events | mit Ilona Jarabek – Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK)

Ilona Jarabek hat mit der Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK) ein wegweisendes Projekt im Bereich Nachhaltigkeit realisiert – sowohl im Kontext von Veranstaltungsorten im Allgemeinen als auch insbesondere als öffentliche Institution. Besonders in öffentlichen Einrichtungen fehlen oft Anreize seitens des Bundes, um interne Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu fördern. Ilona ist gemeinsam mit ihrem Team den klassischen Weg der Kosteneinsparung gegangen, jedoch bereits im Jahr 2007 – ein Investment, das sich heute auszahlt. Die MUK hat die grundlegenden Herausforderungen längst bewältigt und setzt nun den Fokus darauf, nicht nur als nachhaltiger Veranstaltungsort zu agieren, sondern auch nachhaltige Events zu organisieren.