Folge 45

Mit starken Netzwerken zu mehr Nachhaltigkeit | mit Yvonne Zwick vom B.A.U.M.e.V.

Yvonne im CEO2neutral Podcast

Ihr eigener Weg begann 1996 mit der Studie “Zukunftsfähiges Deutschland” vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) und Misereor. Begeistert vom großen Denken startete Yvonne Zwick ihren eigenen Weg im Rat für Nachhaltige Entwicklung. Nun rutscht sie etwas näher an die Wirtschaft als Vorsitzende des Vorstands vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M. e.V.) und hat viele Pläne für mehr Nachhaltigkeit in der Unternehmenswelt.

Yvonne steht für ein Miteinander und wünscht sich weniger Silodenken. Denn wie schon zahlreiche Gäst*innen vor ihr, spricht sie sich aus für das Credo “Alle müssen gemeinsam anpacken”, um die große Herausforderung der nachhaltigen Wirtschaft zu meistern. Und das geht in Netzwerken ganz wunderbar. Die Mitgliedsunternehmen sollen voneinander und miteinander lernen – gerade im Bereich der Nachhaltigkeit steht das Konkurrenzdenken nicht im Vordergrund, sondern das höhere Ziel. Und auch da geht B.A.U.M einen neuen Weg und öffnet sich auch für Nicht-Mitglieder, um auch hier mehr auf Reichweite zu gehen als auf Exklusivität. Gerade auch um gegen die starken Lobbyisten anzukämpfen, die sich immer wieder auf Kosten beziehen und mit ihrer Lobbyarbeit das Narrativ “Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist teuer und anstrengend” befeuern, hilft Aufklärung in der breiten Masse.

Der Verband vereint zahlreiche namhafte Unternehmen, die bereits sehr weit in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie sind. Bei Ökopionieren wie Alnatura, Voelkel oder Lebensbaum kommt es vielleicht natürlicher aus der Firmen DNA. Während andere Firmen, wie Procter & Gamble oder Porsche bereits einen eigenen Nachhaltigkeitsrat initiieren (CHECK) oder Rewe sogar mit einer grünen Kreditlinie an den Start geht. Diese vielfältigen Projekte zeigen, wie stark jedes Mitglied seinen Beitrag zum Netzwerk leisten kann.

Auch mit Anfängern ist Yvonne sehr milde: Anstatt immer wieder den Greenwashing Vorwurf herauszuholen, möchte sie ermutigen, einfach anzufangen und sich da auch ruhig nicht schwierigsten Zertifizierungen vorzunehmen, sondern auch ruhig beim niedrigschwelligen ESG Standard anzusetzen. Denn jeder Schritt in die richtige Richtung hilft.

Gliederung der Folge:

  • Wie kam Yvonne Zwick zur Nachhaltigkeit und was hat das mit der Studie “zukunftsfähiges Deutschland” vom BUND und Misereor zu tun (03:06)
  • Yvonnes ganz persönlicher Blick auf den Verband und Motivation so einen Job anzutreten (06:20)
  • Welche Beweggründe gibt es für die Mitglieder beim B.A.U.M. e.V. ?(09:28)
  • Eine Liste von Unternehmen im Verband und ihre aktuellen Projekte (11:00)
  • Wie funktioniert das Netzwerk? (13:30)
  • Das sind Yvonnes Pläne als neue Vorsitzende für B.A.U.M. e.V. (14:30)
  • Was wünscht sich Yvonne von anderen Verbänden und Wirtschaftsinitiativen (18:00)
  • Wie lebt B.A.U.M. e.V. Nachhaltigkeit im eigenen Verband? (21:30)
  • Wie kriegt man die Unternehmen stärker in die Pflicht (29:30)

Hier geht’s zu Yvonne.
Erfahrt noch mehr über B.A.U.M. e.V
https://www.baumev.de/

Wir, Meike & Nils von PHAT CONSULTING, freuen uns über euer Feedback: https://www.linkedin.com/showcase/ceo2-neutral/

Das sind Nils https://www.linkedin.com/in/nils-langemann/ und

Meike https://www.linkedin.com/in/meike-müller-573247140/

Oder meldet euch direkt bei uns in Hamburg:

PHAT CONSULTING 040 – 226 383 100, nachhaltig@phatconsulting.de

Viel Spaß bei der 45. Folge von CEO2-neutral!

Musik: Michael Ahlers, Scribbles: Michael Kutzia

Mehr zum Thema:

Folge 84

Wie bilde ich Nachhaltigkeitsexpert:innen für mein Unternehmen aus? | mit Lena Schrum von aware_Academy

Für eine erfolgreiche Transformation zu einem nachhaltigen Unternehmen braucht es alle Mitarbeiter:innen auf allen Hierarchieebenen, davon ist Lena Schrum von der aware_Academy überzeugt. Da alle Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Wissensständen daher kommen, bietet aware maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme an, um vom Anfänger bis zum Experten alle mitzunehmen und einen echten Mehrwert zu bieten. Denn nur so bleiben die Mitarbeiter:innen auch am Ball und kommen am Ende dann auch ins Handeln.

Nachhaltigkeitskommunikation mit planeed

Folge 83

Wie kann ich transparent und einfach meine Nachhaltigkeitsaktivitäten kommunizieren? – mit Aly Sabri von planeed

Bei der Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen sind viele Unternehmen vorsichtig. Denn Green Washing Vorwürfe sind nicht selten und können einen großen Schaden anrichten. Umso wichtiger, dass sich auch hier Standards etablieren, die es einzelnen Stakeholdern erleichtert transparent und verständlich Informationen zu erhalten, die im besten Fall dann sogar auch vergleichbar ist. Genau hier setzt planeed an. Als soziales Netzwerk kann es sowohl für interne Zwecke als auch für die externe Kommunikation genutzt werden.

Nils Mönkeberg über den Master of Sustainability an der HSBA

Folge 82

Master of Sustainability – Eine Investition in Weiterbildung, die sich lohnt | mit PHATtie Nils Mönkeberg

Das Thema Fachkräftemangel ist auch bei Nachhaltigkeitsexpert:innen eine stetig wachsende Herausforderung. Obwohl es bereits zahlreiche Studiengänge gibt, wird es nicht reichen nur auf Young Professionals zu setzen. Denn Nachhaltigkeit ist so ein begeisterndes Feld, in dem auch erfahrene Mitarbeiter:innen viel Herzblut und Leidenschaft mitbringen. Daher sprechen wir heute über den berufsbegleitenden Master “Digital Transformation & Sustainability” an der Hamburg School of Business Administration (HSBA).

Saubere Sache Hamburg - Sauberes Wasser

Folge 81

Was braucht es eigentlich wirklich? Einen Zugang zu sauberem Wasser – mit Tamara Will und Katrin Kilianski

Heute geht es noch mal um das Thema Wasser und zwar um sauberes Wasser. Dazu haben wir uns die zwei Expertinnen von Saubere Sache Hamburg eingeladen. Tamara Will und Katrin Kilianski haben das Bildungsprojekt für Schulen und Kitas gestartet und bringen den Kindern über selbst hergestelltes Waschmittel viele Aspekte von Nachhaltigkeit näher. Das Vorgehen findet auch in Unternehmen Anklang, denn über das Thema Wasser, kann man noch einmal ganz anders seine Mitarbeitenden für mehr Nachhaltigkeit sensibilisieren.